Richtersveld Park

Besuchen Sie den Richtersveld National Park in Südafrika...


Drittgrößte Naturreservat Südafrikas

Nördlich von Springbok im äußersten Nordwesten des Landes, im Namaqualand, befindet sich in einer landschaftlich spektakulären Gebirgswüste, die Ähnlichkeit mit einer Mondlandschaft hat, der Richtersveld Nationalpark. Er liegt direkt an der Grenze zu Namibia - und gehört zu den jüngeren Nationalparks Südafrikas. Der Park ist nach dem Kruger Park und dem Kalahari Gemsbok Nationalpark mittlerweile das drittgrößte Naturreservat des Landes. Der Nationalpark ist Teil eines länderübergreifenden Peace Parks, der Schutzgebiete in Südafrika und Namibia umfaßt.

Der Park beherbergt die meisten Sukkulentenarten der Erde, und die Hälfte davon sind endemisch, d. h. sie wachsen nur hier.


Aus Schilf geflochtene Hütten

Der Richtersveld Nationalpark grenzt an den Orange Fluss. An diesem Fluss leben auch heute noch die eigentlichen Besitzer des Richterfeldes, die Nama, die in runden aus Schilf geflochten Hütten hausen. In kleinen Gruppen wohnen Sie mit Ihren Herden auf relativ natürlich Art und weise schon seit fast 2.000 Jahren in diesen Gebiet. Die Nationalparkverwaltung hat sich mit Ihnen geeinigt, dass den Nama weiterhin das Land für sich selbst und den Herden gehört. Daher wurden zum Schutz dieses ökologisch sensiblen Gebietes die Besucher- und Fahrzeugzahlen limitiert.


Extremes Klima

Das Klima im Richtersveld ist extrem, die Temperaturen übersteigen im Hochsommer nicht selten die 50 Grad Marke. Niederschläge sind minimal, aber in der Trockenzeit, von September bis März, ziehen sich fast alle Tiere an den Orange Fluss zurück. In dieser Zeit können die Parkguides relativ leicht einige Herden finden und Sie können diese dann auch leicht beobachten. Wenn es ausreichend geregnet hat, werden Teile der Region zwischen Juni und Oktober von farbenfrohen Blütenteppichen bedeckt.
Das karge Gebiet der Ebenen, Schluchten und Täler ist - eigentlich erst auf den zweiten Blick - bezaubernd und bisher nur wenig touristisch erschlossen, was dem Ökosystem zu gute kommt.
Der Park ist Heimat von unzähligen Antilopenarten, Gnus, Gemsböcken, Löwen, Sukkulenten und endemischen Pflanzen. Er wurde erst 1991 zum Nationalpark erklärt.